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Eigene Webseite erstellen – ja oder nein?

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Inhaltsverzeichnis

Eine eigene Website erstellen - Agentur beauftragen oder selbst machen?

In Zeiten fortschreitender Digitalisierung wird eine eigene Präsenz im World Wide Web immer
wichtiger. Für viele Benutzer ist eine ansprechende Homepage mittlerweile selbstverständlich. Wer
auf eine eigene Webseite verzichtet, verzichtet damit auch gleichzeitig auf potenzielle Kunden. Doch
wie kommt man schnell und einfach an eine eigene Website? Gerade junge Unternehmer aus dem IT-Sektor
verlassen sich gerne auf ihr eigenes Können und wollen in Eigenregie eine eigene Website erstellen.
Dies kann durchaus Vor- und Nachteile haben. In diesem Artikel werden wir Ihnen zeigen, worauf Sie
achten müssen und wann es besser ist, eine Agentur zu beauftragen. Erfahren Sie, was für
Stolpersteine auf Sie warten, wenn Sie eine eigene Website erstellen wollen.

Von der Planung bis zum Launch

Bevor Sie sich dazu entschließen, ihr eigenes Web-Projekt zu starten, gilt es viele Fragen zu
beantworten. Erst nachdem Sie diese Fragen abschließend geklärt haben, können Sie beurteilen, ob
es sinnvoll ist, eine eigene Website zu erstellen. Meist ist es ratsam, ein derartiges Projekt von
einem Experten durchführen zu lassen. Dieser verfügt über die notwendigen Fähigkeiten, Kontakte
und ausreichend Erfahrung. Auch dieser hat meist einen ganzen Fragenkatalog an Sie, der ihm hilft,
ein Projekt für Sie umfassend zu planen und umzusetzen. Je besser der Webdesigner weiß, wen und
was Sie mit Ihrer Webseite ansprechen wollen, desto eher schafft er es, Ihre Vorstellungen aufs
Papier und letztlich auch auf den Bildschirm zu bringen. Wenn Sie eine eigene Website erstellen
wollen, müssen auch Sie sich vorher ihre Gedanken machen: Welche Zielgruppe wollen Sie mit Ihrer
Seite erreichen? Welche Erwartungen haben Benutzer, wenn Sie Ihre Webseite besuchen? Welche
Funktionalität soll die Seite haben? Was für ein Design schwebt Ihnen vor?

Gut zu Wissen: Zeit kostet Geld und Kunden bereites bei einer Ladezeit von 3 Sekunden verlassen User ihre Webseite nach 5 Sekunde verlassen im Schnitt 2/3 der User umgehend ihre Webseite. Daher wählen sie für anspruchvolle Designs entsprechende Hardware SSD Festplatten sind für viele Webseiten inzwischen praktisch zur Pflicht geworden. Den kompletten Artikel und die Studie dazu habe ich dir hier ein mal verlinkt.

Web-Visitenkarte oder Web-Portal?

Unterschiedliche Unternehmen brauchen unterschiedliche Webseiten: Der Maler-Meister hat einen ganz
anderen Anspruch an eine Homepage als z. B. ein Versandhandel. Beachten Sie dies unbedingt, wenn Sie
eine eigene Website erstellen! Häufig reicht es aus, sich für eine sogenannte Web-Visitenkarte zu
entscheiden. Diese lässt sich bereits mit einem CMS (Content Management System) wie WordPress
problemlos realisieren. Hier stellen Sie Ihr Unternehmen dem Kunden vor und präsentieren Ihre
Dienstleistungen. Eine Web-Visitenkarte benötigt in der Regel nur wenige unterschiedliche Seiten –
der zu erstellende Content ist also überschaubar. Doch gerade bei einem derart kleinen Web-Projekt
dürfen Ihnen keine Fehler unterlaufen. Selbst kleinste Mängel springen dem Besucher Ihrer Seite
leicht ins Auge und bleiben hängen. Er verbindet eine qualitativ mangelhafte Homepage automatisch
mit einer minderwertigen Dienstleistung. Sollten Sie sich also dazu entscheiden, ein vermeintlich
kleines Web-Projekt zu starten, müssen Sie umso genauer auf die Details achten. Denn genau hier
steckt bekanntermaßen häufig der Fehlerteufel! Für etwas aufwändigere Seiten, die vielleicht
auch einen Online-Shop enthalten sollen, ist es in jedem Fall ratsam, einen Profi zu beauftragen.

Verfügen Sie über die notwendigen Skills?

Je einfacher eine Webseite gestaltet ist, desto geringer sind die Anforderungen an die eigenen Fähigkeiten – sollte man meinen. Doch weit gefehlt! Wenn Sie heutzutage eine eigene Website erstellen wollen, müssen Sie zwar kein ausgebildeter Programmierer sein. Aber auch bei einem kleinen Projekt gilt es, viele Dinge zu beachten:
Verfügt Ihre Webseite über eine geeignete Struktur? Wird der Besucher gut durch Ihre Seite geführt? Sind die Inhalte sinnvoll strukturiert und aufbereitet? Verfügt die Seite über ein responsives Layout? Dies sind nur einige Fragen, die Sie sich als angehender Webdesigner stellen müssen.

Skillset: CSS & HTML

Wollen Sie eine eigene Website erstellen, greifen Sie meist auf ein CMS zurück. Wenn Sie sich für
ein Content Management System wie z. B. Joomla oder WordPress entscheiden, können Sie davon
ausgehen, dass die meisten modernen Templates bereits über ein responsives Layout verfügen. Das
bedeutet, dass die Größenverhältnisse einer Seite für unterschiedliche Systeme und Endgeräte
angepasst ist. Zwar gibt es keine Garantie dafür, wenn man es nicht selbständig testet. Doch
natürlich wollen auch die Anbieter von Templates eine möglichst große Verbreitung Ihrer Produkte
erreichen. Das geht nur, wenn die Qualität stimmt.
Im Übrigen können Sie ohne tiefergehende Kenntnisse in CSS (Cascading Style Sheets) keine
weitreichenden Änderungen im Template vornehmen. CSS ist in Kombination mit HTML dafür
verantwortlich, wie eine Seite dargestellt wird: Farben, Formen, Hintergründe sowie besondere
Blendeffekte werden damit kreiert. Nur wer sich mit dieser Programmiersprache auskennt, kann für
den letzten Feinschliff seiner Seite sorgen. Ohne entsprechende Kenntnisse bleibt man auf die
Einstellungsmöglichkeiten des jeweiligen Templates beschränkt. Für professionelle Webdesigner
gehören CSS und HTML zum täglichen Brot.

Den richtigen Webhost finden

Bevor Sie eine eigene Website erstellen können, benötigen Sie einen geeigneten Webhost. Auf diesem
werden Ihre Inhalte gespeichert und für Kunden zugänglich gemacht. Er ist dafür verantwortlich,
dass Ihre Website rund um die Uhr erreichbar ist. Neben der Erreichbarkeit ist natürlich die
Ladezeit einer Seite entscheidend. Hier gibt es zwischen den einzelnen Webhosts teilweise deutliche
Unterschiede: Vor allem sogenannte Massen-Anbieter wie 1&1 oder Strato haben aufgrund der vielen
gleichzeitigen Seitenaufrufe teilweise mit hohen Ladezeiten zu kämpfen. Dafür punkten diese mit
einer angenehmen Benutzeroberfläche, die das Einrichten und Verwalten unterschiedlicher Domains und
Content Management Systemen sehr einfach macht. Außerdem ist es bei großen Anbietern bereits für
kleines Geld möglich, eine Domain zu erwerben. Wer eine Firma damit beauftragt, eine eigene Website
zu erstellen, spart sich hingegen den Vergleich etlicher Anbieter. Webdesigner verfügen meist über
langjährige Kooperationen und kennen sich daher gut mit den vorhandenen Systemen aus. 

Das Problem mit dem Corporate Design

Natürlich sollten Layout und Aufbau Ihrer Webseite dem Design Ihrer Firma entsprechen. Dazu
gehören neben den Inhalten vor allem passende Formen und Farben. Doch häufig lässt sich das gar
nicht so leicht umsetzen: Unterschiedliche Bildschirme, Betriebssysteme, Farbeinstellungen und
andere Faktoren machen es selbst einem erfahrenen Webdesigner mitunter schwer, für ein
einheitliches Bild auf allen Endgeräten zu sorgen. Auch wenn Farben nur um leichte Nuancen
abweichen, kann sich mitunter ein ganz anderes Bild ergeben, als ursprünglich geplant war. Um
gewährleisten zu können, dass Ihr Corporate Design möglichst gut umgesetzt wird, sollte eine
Webseite auf vielen unterschiedlichen Systemen getestet werden. So lassen sich Farbfehler schnell
identifizieren und beheben. Vor allem der Browser Google Chrome bietet sich hierfür an: Über die
integrierten Entwickler-Tools lässt sich eine Webseite auch auf Endgeräten wie iOS oder Android
ausgiebig testen. Planen Sie, eine eigene Website zu erstellen, müssen Sie also auch viel Zeit zum
Testen mitbringen.

SEO - wie funktioniert das eigentlich?

Damit potenzielle Kunden Ihre Seite überhaupt erst finden können, ist SEO heutzutage besonders
wichtig. SEO (Search Engine Optimization) sorgt dafür, dass Ihre Seite von Suchmaschinen wie z. B.
Google oder Bing gefunden und bewertet werden kann. Je besser die eigene Website die entsprechenden
Kriterien erfüllt, desto relevanter wird sie von einer Suchmaschine eingeschätzt. Je höher die
Relevanz, desto höher das Ranking – Kunden werden also auf Ihre Seite aufmerksam gemacht. Dabei
ranken sich immer wieder Mythen um für die Bewertung einer Seite verantwortliche Algorithmen.
Allein Google verwendet mittlerweile mehrere hunderte unterschiedliche Verfahren. Es lässt sich
also nicht mit absoluter Sicherheit sagen, welche Kriterien welchen Einfluss auf das Ranking haben.
Allerdings gibt auch Google gelegentlich Hinweise darauf, was schwerer wiegt und was weniger.
Erfahrene Webdesigner befassen sich regelmäßig mit dieser Materie und können daher am besten
einschätzen, worauf zu achten ist. Wer eine eigene Website erstellen will, sollte sich umfassend in
das Thema SEO einlesen.

SEO - Onpage Optimierung

Onpage Optimierung ist ein Aspekt der Suchmaschinenoptimierung, der sich auf alles bezieht, was an Code im HTML-Text zu finden ist. Dazu gehören unterschiedliche meta-tags, die den Titel der Seite,
Beschreibungen oder Keywords enthalten können, sowie sämtliche Überschriften (Headlines) und
Inhalte (Content). Überschriften müssen dafür mit h1- bis h6-tags gekennzeichnet werden. Inhalte
sollten gut strukturiert und wichtige Wörter mit dem strong-tag gekennzeichnet sein. So können die
unzähligen „Robots“ genannten Algorithmen, die das Internet durchforsten, anhand wichtiger
Ankerpunkte eine Webseite erkennen und sie klassifizieren. Auch qualitativ hochwertige Bilder sorgen
für eine bessere Bewertung der eigenen Seite. Dabei sollten Sie unbedingt das alt-tag mit einer
passenden Beschreibung des Bildes verwenden, damit die Robots einordnen können, was auf dem Bild zu
sehen ist. Eine eigene Website zu erstellen, bedeutet also auch umfassende Bildersuche. Doch gute
Bilder kosten in der Regel Geld und können Ihre Kosten in die Höhe treiben.

SEO - Offpage Optimierung

Die Offpage Optimierung ist etwas komplexer und schwerer zu durchdringen. Denn hierbei handelt es
sich um die Verlinkung der eigenen Webseite mit anderen Seiten. Für eine entsprechend gute
Bewertung sollte Ihre Seite eine sogenannte „organische Verlinkung“ aufbauen. Dies geschieht, wenn
thematisch ähnliche Seiten durch sogenannte Backlinks auf Ihre Seite verweisen. Dafür ist die
Qualität der Links entscheidend: Wenn Sie eine eigene Website erstellen, sollten Sie unbedingt auf
„Linkkauf“ verzichten! Dieser kann letztlich dafür sorgen, dass Suchmaschinen wie Google Ihre Seite
dauerhaft schlechter bewerten als andere Seiten. Für ein gutes Ranking sollten Sie in jedem Fall
einen erfahrenen Webdesigner zurate ziehen.

Eine eigene Website erstellen - mit welchen Kosten müssen Sie rechnen?

Grundsätzlich lässt sich auch mit geringem finanziellem Aufwand eine eigene Website erstellen.
Einen ausreichenden Webhost finden Sie schon ab 1 Euro pro Monat. Die gängigsten CMS sind kostenlos
und lassen sich meist relativ einfach verwalten. Das einsteigerfreundlichste CMS dürfte WordPress
sein; aber mit etwas Einsatz lassen sich auch Joomla und TYPO3 schnell erlernen. Ein passendes
Template können sie kostenlos erwerben. Allerdings ist es nicht immer einfach, das für Ihre Zwecke
geeignete Template zu finden, sodass man auf eine kostenpflichtige Alternative angewiesen ist.
Hierfür werden Kosten im mittleren zweistelligen Betrag fällig. Auch Erweiterungen wie ein Online
Shop oder Newsletter sind mit ähnlich hohen einmaligen Kosten verbunden.

Ihre Zeit ist nicht kostenlos bedenken sie immer, dass eine sie nie aus Notwendigkeit ihren Webauftritt selbstverwalten sollten sondern aus Spaß und Freude. Anbei die Xing-Gehaltsstudie um ihre Arbeitsstunden einem Kostenfaktor zuzuordnen.

Fazit

Wer eine kleine, eigene Website erstellen will und ausreichend Zeit mitbringt, kann ein derartiges
Projekt sicherlich umsetzen. Allerdings sind die Erfolgsaussichten mit solchen Seiten oft
überschaubar. Entweder wirkt die Seite nicht ansprechend genug oder mangels SEO werden Kunden erst
gar nicht auf sie aufmerksam. Mittlerweile bieten viele erfahrene Webdesigner ihre Dienste zu einem
fairen Preis an. Wer sichergehen will, dass alle Aspekte modernen Webdesigns umgesetzt werden, der
sollte unbedingt einen Fachmann beauftragen.

Tutorials, Tipps & Tricks

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Marcel Soleinsky
Marcel Soleinsky
Ich bin seit 2008 im Internet zu Hause. Seitdem habe ich unzählige Webseiten erstellt, lerne täglich dazu und konnte mir außerdem Erfahrungen im Bereich Servermanagement und Suchmaschinenoptimierung (SEO) aneignen. Mit meinen Ratgeber Artikeln versuche ich ein Stück davon in komprimierter und gefilterter Version wiederzugeben.
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