Ostersund, Sweden - June 23, 2016: WordPress website on a computer screen. WordPress is a free and open-source content management system (CMS) based on PHP and MySQL

WordPress Website erstellen für Anfänger 2020

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Diese Schritt-für-Schritt Anleitung zeigt dir, wie du deine eigene Wordpress Website in kürzester Zeit erstellst. Für dieses Tutorial sind keine umfassenden Vorkenntnisse erforderlich. Das bedeutet, du musst kein Programmierer oder Designer sein um deine eigene Webseite aufbauen zu können.

WordPress Website erstellen für Anfänger 2020

Diese Schritt-für-Schritt Anleitung zeigt dir, wie du deine eigene WordPress Website in kürzester Zeit erstellst.

Für dieses Tutorial sind keine umfassenden Vorkenntnisse erforderlich. Das bedeutet, du musst kein Programmierer oder Designer sein um deine eigene Webseite aufbauen zu können.

WordPress ist das am weitesten verbreitete CMS (Content Management System) Weltweit um eigene Internetseiten zu erstellen. Das System ist sehr flexibel, leicht zu verstehen und hervorragend erweiterbar um alle nur erdenklichen Wünsche erfüllen zu können. Daher kann die eigene Website jederzeit erweitert werden und sich neuen Anforderungen anpassen. WordPress selbst ist kostenlos, ausgenommen man greift auf kostenpflichtige Templates oder Plugins zurück, welche die Erstellung einer Webseite vereinfachen und gerade bei den Anfängen Inspirationen liefern können.

Aber fangen wir mit den Grundlagen für dies Tutorial an. Ich zeige dir, was du für eine eigene WordPress Website benötigst, wie du sie in Windeseile installierst und welche grundlegenden Einstellungen und Optimierungen du vornehmen solltest.

Los gehts …

Schritt 1 - Domain und Hosting bestellen

Um deine Webseite überhaupt im Internet erreichbar zu machen, benötigst du eine eigene Domain und einen Webserver.

Es gibt unzählige Webhosting Anbieter. Hier den Überblick zu behalten ist nicht leicht. Oft probiert man sich sogar durch, weil man die tatsächliche Leistung dahinter erst im laufenden Betrieb erfährt. Außerdem ist auf versteckte Kosten zu achten oder aber die Leistung des Servers ist ziemlich niedrig. Das Problem der Leistung kann sich auch mit der Zeit entwickeln, da die Webseite komplexer wird, die Hoster weitere Kunden auf den Server haben oder der gute alte Staub den Server zum runtertakten zwingt. 

Es kann auch gut sein das die Hardware der verwendeten Server noch auf alten HDD Festplatten basiert. Dies ist in der heutigen Zeit in meinen Augen ein NoGo, weil der Geschwindigkeitsunterschied zwischen HDD und SSD einfach enorm ist. Falls HDDs verbaut sind ist mit einer wesentlich niedrigeren Ladezeit zu rechnen, völlig unabhängig vom Design wird dies jedem Nutzer auffallen. 
Die Ladezeiten der Webseite sind heutzutage ein Grundpfeiler einer guten Webseite.

Gut zu Wissen: Bereits eine Ladezeit von über 3 Sekunden sorgt laut einer Studie dazu, das bereits 1/3 der Webseitenbesucher verloren gehen. Ein weiteres Drittel bei einer Ladezeit von über 5 Sekunden. Daher achtet bei der Webhoster Auswahl auf jeden Fall darauf, das deren Technik auf SSD Festplatten basiert. Den kompletten Artikel und die Studie dazu habe ich dir hier ein mal verlinkt.

Meine persönliche Webhosting Empfehlung

Um dir hier aber die Zeit des Testens zu ersparen, gebe ich eine persönliche Empfehlung raus.

Ich kann hier nur das Webhosting von All-inkl empfehlen. Hier bekommt man viel für einen sehr guten Preis.
Der zweite Tarif „PrivatPlus“ reicht vollkommen aus, dabei inkl. sind 5 Domains (inkl. genügend E-Mail Adressen) sowie der Webserver für deine eigene Webseite und auch das kostenlose SSL Zertifikat für deine Webseite.
Kostenpunkt: ca. 8,- € im Monat. *

Zwar gibt es auch kostenlose Möglichkeiten eine Webseite aufzubauen, allerdings lauten die dazugehörigen Domains meist ungefähr so: "DeinName.irgendetwas.de". Und mal ehrlich, eine Firmenwebsite die "DachdeckermeisterXY.myfreewebsite.net" oder so ähnlich heißt, sieht nicht sehr professionell aus oder?!

- Persönliche Anmerkung

Momentan hat all-inkl sogar eine Aktion laufen, in welcher das Hosting bis Ende 2020 komplett kostenlos angeboten wird.

Wähle einfach den Tarif aus und klicke auf Bestellung.

Nach dem ausfüllen der ganzen üblichen Angaben kommt noch der Schritt mit der Freischaltung.
Hier solltest du am besten die Mobilfunk Variante auswählen. 

Nicht wundern, im nächsten Schritt kommt noch ein mal eine Übersicht der Bestellung und erst danach, im letzten Schritt, kommt ein Feld worin du die SMS mit dem Freischaltcode eintragen musst.

Anschließend hast du deinen Grundstein für deine eigene WordPress Website erfolgreich gelegt. 

Schritt 2 - WordPress installieren

Nach der Bestellung wird der Kundenaccount in der Regel innerhalb von Minuten freigeschaltet.
Anschließend kannst du dich unter: https://kas.all-inkl.com mit deinem in der Anmeldung hinterlegten Zugangsdaten anmelden.

Nach der Anmeldung musst du nur noch auf „Software-Installation“ klicken und du kommst direkt in den automatischen Prozess der Installation verschiedener Programme. Darunter auch WordPress.

Sobald du WordPress aus der Liste ausgewählt hast, startet eine 4-Schritte Installation. Diese ist soweit selbsterklärend und ihr könnt eigentlich alles auf Standard lassen und weiter klicken. 

Im vierten und letzten Schritt kannst du dann noch deine gewünschten WordPress Administrator Zugangsdaten eingeben. Solltest du ein automatisch generiertes Password verwenden, vergiss nicht es dir irgendwo gut zu notieren. Es ist ein WordPress Tutorial also erwähne ich der Vollständigkeit halber, dass der WordPress Login standardisiert ist und dein Passwort daher ein gewissen Maß an Sicherheit bieten sollte.

Sobald du den letzten Schritt bestätigt hast, startet die WordPress Installation automatisch im Hintergrund.
Du kannst dir zusätzlich die eingegeben Zugangsdaten auch noch ein mal via Email schicken lassen.

Damit ist WordPress installiert und du kannst nach einigen Minuten deine neue WordPress Website unter deiner ausgewählten Domain aufrufen.

Schritt 3 - WordPress Website Inhalt anpassen

Nachdem du nun deine WordPress Website erstellt und installiert hast, beginnen wir mit der Anpassung und Erstellung der ersten Inhalte. Dafür ist der Login in den WordPress Administrations Bereich erforderlich, welcher jedoch denkbar einfach ist.

Hänge einfach „/wp-admin“ an das Ende deiner Domain hinten mit dran.
Sodass die URL dann ungefähr so „deineDomain.de/wp-admin“ aussieht.

Logge dich nun mit deinem zuvor ausgewählten Benutzernamen und Passwort hier an.
Solltest du dein Passwort vergessen haben, kannst du mittels der Passwort vergessen Funktion ein neues Passwort zusenden lassen. Das neue Passwort kommt automatisch an deine bei der Installation hinterlegten Email Adresse an.

WordPress Dashboard

Die Startseite im Administrator Bereich von WordPress ist das sogenannte: „Dashboard“.
Hier findest du einen kurzen Überblick über deine Webseite. Wie beispielsweise den Status, Aktualisierungen, Entwürfe von Beiträgen oder weitergehende Links zu anderen Teilen deiner Webseite.

Auf der linken Seite findest du die Navigation zu WordPress. Im Folgenden gebe ich dir einen Kurzeinblick über die Funktionen welcher sich hinter den einzelnen Menüpunkten verstecken:

Dashboard:

Hier kommst du jederzeit zurück auf die Startseite.

Beiträge:

Schnell und einfach Beiträge schreibe und veröffentlichen. Beispielsweise dieser Artikel hier, den du gerade liest, ist ein Beitrag. Die Webseitenbesucher können deine Beiträge in der Regel kommentieren und bewerten.

Medien:

Unter Medien findest du alle Dateien die zu deiner Webseite gehören. Also Bilder, Videos, PDF´s, etc. Du kannst diese auch hier direkt hochladen.

Seiten:

Die Seiten sind das Gegenstück zu den Beiträgen. Eine Seite ist eine feste Unterseite (oder auch die Startseite) welche du ein mal erstellst und in der Regel nicht so häufig änderst. Typische Unterseiten wären z.B. "Startseite, Über uns, Service, Team, Kontakt". Aber auch die Rechtlichen Unterseiten wie "Impressum" und "Datenschutzerklärung" sind in der Regel Seiten.

Kommentare:

Hier kannst du alle Kommentare einsehen. Die Webseitenbesucher können deine Beiträge kommentieren (sofern du die Kommentare nicht ausgeschaltet hast). Ab und an kann es passieren das hier aber Bots Spam schreiben oder aber unpassende Kommentare gepostet werden. Diese kannst du dann hier einfach löschen.

Plugins:

Mit Plugins kannst du deine Website um neue Funktionen erweitern. Auch hier gibt es sehr viele kostenlose Plugins, aber auch kostenpflichtige. Später gebe ich dir ein, zwei Empfehlungen zu in meinen Augen nicht ganz unwichtige Plugins. Natürlich kostenlos. 🙂

Benutzer:

Hinzufügen von neuen Adminstatoren ist hier möglich. Falls du einen Onlineshop aufbauen willst, sind hier auch die Benutzerkonten deiner Kunden zu finden.

Werkzeuge:

Einige Funktionen, die nur selten Anwendung finden werden hier versteckt. Beispielsweise Daten Import und Export oder noch ein mal den Zustand deiner Webseite.

Einstellungen:

Hier verbergen sich wichtige Funktionen wie z.B. das ändern des Webseiten Namens, die Beschreibung oder aber auch die Linktstruktur, was wiederum für andere Aspekte deiner Seite, wie z.B. SEO, wichtig ist. Aber darauf komme ich im vierten und letzten Abschnitt noch ein mal zu sprechen.

Auf den letzten Menüpunkt "WP-Mail-SMTP" gehe ich vorerst nicht weiter ein, da dies ein kostenloses Plugin ist, welches automatisch von unserem Hosting Anbieter bei der Installation von WordPress mit installiert wurde.

- Persönliche Anmerkung

Planung der Webseite

Bevor wir mit dem Tutorial fortfahren, solltest du dir einen groben Plan über die Inhalten, die du darstellen möchtest machen. Sortiere die Themen setze sinnvolle Schwerpunkte und frage dich, was Nutzer interessiert. Je detaillierter du dir darüber im Vorfeld Gedanken machst, desto einfach wird dir die Arbeit später fallen.

In unserem Beispiel hier werde ich einfach davon ausgehen, dass ich eine Webseite für eine Handwerker Firma erstellen möchte. Stelle dir folgende 4 Fragen, wenn du diese beantwortet hast, kann es los gehen.

  • Funktion der Webseite: Wofür erstelle ich die Webseite, welche Ziele hat sie
  • Zielgruppe: Gibt es eine bestimmte Zielgruppe für meine Seite
  • Navigation: Welche Menüpunkte brauche ich?
  • Inhalt: Welchen Inhalt benötige ich für die Menüpunkte?

Sobald du diese Fragen beantwortet hast, gehts weiter zum nächsten Schritt.

WordPress Design auswählen

Zuerst ein mal sollten wir unser Homepage Design anpassen. Dazu klicken wir also auf den Menüpunkt „Design“ in der linken Navigation und klicken anschließend auf der rechten Seite auf „Neues Theme hinzufügen“.

Ich empfehle dir das Design Namens „Astra“ zu installieren. Es ist kostenlos und eines der am meisten verwendeten Templates in der WordPress Community. Es ist sauber programmiert und bietet dadurch gleichzeitig eine gute Basis für eventuell spätere SEO Maßnahmen. Die Ersteller des Templates bieten zwar auch eine kostenpflichtige Version an, aber diese müssen wir nicht verwenden.

WordPress Unterseite erstellen

Um eine neue Unterseite zu erstellen klicke einfach in der Navigation auf „Seiten“ und dann oben links auf „Erstellen“.

Bei der ersten Erstellung einer neuen Seite wird dir WordPress ein kleines Tutorial anzeigen, wie man den Editor nutzt. Ich empfehle dir die Hinweise kurz durch zu gehen.

Danach kannst du direkt mit der Bearbeitung deiner Seite beginnen. Angefangen oben mit dem Titel deiner Seite, gefolgt von dem Inhalt. Den Inhalt kannst du schön sauber mit den bereits vorgefertigten Element Blöcken aufbauen. Klicke dazu einfach auf das „+“ auf der rechten Seite.

Meine Empfehlung: Beschäftige dich ein wenig mit den verschiedenen Blöcken und dessen Funktionen. So kommst du schnell dahinter welches Element du an welcher Stelle einsetzen kannst.

- Persönliche Anmerkung

Wenn du mit deiner Seite fertig bist oder diese zwischen speichern möchtest, klicke oben rechts auf „Veröffentlichen“ oder wenn sie bereits veröffentlicht ist, auf „aktualisieren“.

Erstellte Seite zur Navigation hinzufügen

Wenn du nun deine neu erstellte Seite deiner Navigation hinzufügen möchtest, klicke dazu in der Navigation einfach auf „Design“ und dann auf „Menüs“.

Zu aller erst musst du hier ein neues Menü erstellen. Gib dafür einen gewünschten Namen in das Feld ein. Ich persönlich nutze häufig „Hauptmenü“. Im Prinzip ist es aber nicht so wichtig.

Anschließend siehst du auf der linken Seite die „Zuletzt erstellten“ Seiten. Alternativ kannst du dir auch daneben alle anzeigen lassen, oder nach einer bestimmten Seite suchen. Das ist aber erst interessant, wenn man sehr viele Seiten hat.
Markiere die gewünschten Seiten, die du deiner Navigation hinzufügen möchtest und klicke darunter auf den Button „Zum Menü hinzufügen“.

Außerdem markiere die Checkbox ganz unten in der Mitte, welches die Position des Menüs bestimmt. In unserem Fall sollte es „Primäres Menü“ sein.

Zu guter letzt, klicke noch unten rechts auf „Menü Speichern“. Jetzt sollte dein Menü auf der Webseite oben angezeigt werden. Die Verlinkung zu den jeweiligen Seiten passiert automatisch.

Schritt 4 - WordPress Tipps und Optimierungen

Ich möchte dir hier noch ein paar kurze, aber sehr wichtige Tipps mit auf den Weg geben, die dir helfen werden eine gute Basis für deine eigene Website zu haben.

Startseite festlegen

Standardmäßig hat WordPress eine Einstellung ausgewählt, welche auf der Startseite immer die aktuellsten Blogbeiträge anzeigt. Solltest du nun aber eine Webseite für eine Firma oder anderes bauen, wo du keine Beiträge, sondern statische Seiten erstellst, müssen wir das ganze noch umstellen und WordPress sagen, das er doch bitte eine Seite als Startseite nutzen soll.

Dazu klick einfach auf der linken Seite auf „Einstellungen“ und dann auf „Lesen“.
Jetzt wählst du hier oben „Eine statische Seite“ aus und anschließend in dem DropDown die Seite, welche als Startseite fungieren soll.

Allgemeine Einstellung

Unter dem Punkt „Allgemein“ bei den Einstellungen, kannst du deinen Seitentitel sowie Untertitel ändern.

Kommentare

Wenn du eine WordPress Website beispielsweise für eine Firma aufbaust, dann brauchst du in der Regel keine Kommentare. Du kannst die Kommentarfunktion ganz einfach deaktivieren. Klicke dazu einfach unter „Einstellungen“ auf „Diskussion“ und dann ändere einige der Checkboxen. Im folgenden Bild kannst du sehen, wie du sie z.B. setzen kannst, das nicht einfach irgendwelche Kommentare auf deiner Webseite auftauchen.

Permalinks

Permalinks sind ein wichtiges Element einer Webseite. Standardmäßig sehen die Links zu Unterseiten und Beiträgen von WordPress etwas lang aus. Da dies aus SEO Sicht ziemlich wichtig ist, empfehle ich dir diese Einstellung zu ändern. Klicke dazu einfach unter „Einstellungen“ auf „Permalinks“ und wähle hier „Beitragsname“ aus.

Daneben sieht man auch direkt was damit gemeint ist. Die Domain URL sieht dann einfach schöner aus.

Seitenleiste und Widgets

In der Standard Installation von WordPress sind bereits einige Widgets in der Seitenleiste eingebaut.
Diese kannst du ganz einfach entfernen oder ändern unter dem Menüpunkt „Design“ und dann „Widgets“.

Du kannst die Widgets einfach mittels Drag-& Drop von links nach rechts ziehen (einfach los lassen über den anderen Elementen) um diese zu entfernen. Das ganze Speichert er sofort automatisch, hier gibt es keinen extra Speicher Button. Auf die selbe Art und Weise kannst du neue Widgets hinzufügen. Einfach von links nach rechts ziehen.

Schlusswort

Solltest du es bis hier hin geschafft haben, möchte ich mich für deine Aufmerksamkeit bedanken.

Ich hoffe dir hat dieses WordPress Tutorial ein wenig geholfen um deine eigene WordPress Website zu erstellen.
Dieses Tutorial stellt eine gute Basis für die eigene Webseite dar. Nun hast du die Möglichkeit mittels Plugins und anderen Designs deine Webseite noch schöner aufzubauen. 

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